rcc

Produkte · Bürgschaften

Wir bauen Vertrauen.

Sie wollen Ihr Avalmanagement strukturieren und optimieren?

Bürgschaften über die Hausbank belasten Ihre Kreditlinie.

Viele Unternehmen kennen keine Alternative zum Bankaval. Dabei gibt es günstigere, flexiblere Optionen. Wir kennen die feinen Unterschiede zwischen Aval, Bürgschaft und Garantie.

Welche Bürgschaften wir vermitteln.

Vertragserfüllungsbürgschaft

Sichert die vertragsgemäße Ausführung – üblich bei Bauaufträgen.

Gewährleistungsbürgschaft

Ersetzt den Einbehalt – voller Werklohn sofort.

Anzahlungsbürgschaft

Sichert Anzahlungen ab – Vorauszahlungen ohne Vertrauensverlust.

Kautionsversicherung

Oft günstiger als das Bankaval. Schont Ihre Banklinien vollständig.

Was unsere Mandanten sagen.

Wir haben unsere Bürgschaften deutlich effizienter aufgestellt. Die Banklinien sind heute wieder frei für operative Projekte.

Dienst Packsystems GmbH, Maschinenbauunternehmen

Frau Renz hat für uns Lösungen gefunden, die genau zu unserer Situation passen. Strukturiert, persönlich, belastbar. Auch im Alltag fühlen wir uns sehr gut aufgehoben und sind froh, eine neutrale Anlaufstelle für diverse Themen rund um Bürgschaften zu haben.

Ackermann GmbH, Bauunternehmen

Häufige Fragen zu Bürgschaften

Kautionsversicherung ist der präzise Begriff für eine Bürgschaft, die nicht über eine Bank, sondern einen Versicherer abgewickelt wird. Eine Bürgschaft oder Kautionsversicherung ist eine Absicherung zugunsten eines Auftraggebers, falls ein Unternehmen vertragliche Verpflichtungen nicht erfüllt – z. B. bei Bauvorhaben, Anzahlungen oder Gewährleistungsansprüchen. Statt einer Bankbürgschaft stellt hier ein Versicherer die Sicherheit, was sowohl Liquidität als auch die Kreditlinie des Unternehmens schont.

1. Vertrag mit Versicherer: Das Unternehmen schließt mit einer Versicherungsgesellschaft eine Kautionsversicherung ab – mit festgelegtem Bürgschaftsrahmen. 2. Bürgschaftsurkunde wird ausgestellt: Für jedes einzelne Projekt stellt der Versicherer auf Anfrage eine Bürgschaftsurkunde aus. 3. Vertragspartner erhält Sicherheit: Der Begünstigte erhält die Urkunde als Sicherheitsnachweis – ohne dass das Unternehmen selbst Geld binden muss. 4. Beitrag statt Kapitalbindung: Prämie in der Regel 0,5 % bis 4 % der Bürgschaftssumme, abhängig von Bonität, Branche und Laufzeit.

Der größte Vorteil einer Kautionsversicherung ist die Schonung der Liquidität und der Kreditlinie bei der Hausbank. Statt eine Bürgschaft über das Bankkonto abzusichern, stellt der Versicherer die Sicherheit – das schafft finanziellen Spielraum für andere Investitionen. Zusätzlich: keine Belastung des Kontokorrents, schnelle Abwicklung und oft geringere Kosten im Vergleich zur Bankbürgschaft.

Eine Kautionsversicherung eignet sich für Unternehmen, die regelmäßig Sicherheiten gegenüber Auftraggebern stellen müssen – zum Beispiel im Baugewerbe, Maschinenbau, Handwerk oder Anlagenbau. Besonders profitieren: mittelständische Unternehmen mit häufigen Bürgschaftsanforderungen, wachstumsorientierte Betriebe, die ihre Kreditlinie bei der Bank schonen wollen, und Unternehmen mit saisonalen Spitzen. Auch Start-ups und junge Firmen nutzen Kautionsversicherungen, um ihre Liquidität zu erhalten.

Fordert Ihr Auftraggeber Sicherheiten, dann ist eine Vertragserfüllungsbürgschaft zu empfehlen. Grundsätzlich dient sie der Absicherung des Auftraggebers vor Insolvenz des Auftragnehmers. Mit der Vertragserfüllungsbürgschaft sichern Sie nicht nur die Ansprüche Ihres Auftraggebers auf rechtzeitige und vollständige Erfüllung der Werkleistung. Sie sichern damit auch Ihren Vergütungsanspruch gegen den Auftraggeber auf Zahlung der Auftragssumme.

Hier sind drei Parteien im Spiel: Sie als Auftragnehmer oder Hersteller, Ihr Auftraggeber oder Kunde und der Bürge. Ziel dieser Bürgschaft ist es, eine bereits geleistete Anzahlung Ihres Auftraggebers durch einen Bürgen abzusichern, falls Sie den Auftrag nicht oder nur teilweise erfüllen können. Eine Anzahlungs- oder auch Vorauszahlungsbürgschaft bietet Ihrem Kunden die Sicherheit, dass seine geleistete Vorauszahlung nicht verloren geht. Gleichzeitig sichern Sie damit Ihr Risiko ab, dem Kunden die Vorauszahlungen zurückzahlen zu müssen.

Eine Gewährleistungsbürgschaft wird auch Mängelbürgschaft oder Gewährleistungsgarantie genannt. Diese Bürgschaften werden in bestimmten Fällen zur Kreditsicherung eingesetzt. Dabei übernimmt der ausstellende Bürge oder Garant die Haftung für Ihre Gewährleistungspflichten aus Sach- oder Rechtsmängeln der Kaufsache. Mit einer Gewährleistungsbürgschaft minimieren Sie das Gewährleistungsrisiko Ihres Kunden für den Fall, dass Ihnen die finanziellen Mittel für die Deckung der Nachbesserungspflicht fehlen.

„Aval" (ital. avallo = Bürgschaft) ist ein Oberbegriff für meist durch Banken ausgestellte Bürgschaften oder Garantien im Auftrag eines Kunden. Ein Aval ist ein bankgestütztes Sicherungsinstrument, bei dem ein Kreditinstitut – meist eine Bank – gegenüber einem Dritten für Verpflichtungen eines Kunden einsteht – ohne tatsächliche Geldauszahlung. Fachlich gilt ein Aval als Eventualverbindlichkeit. Es belastet die Liquidität nicht direkt, aber die Bank gewährt eine Haftungszusage für den Kunden.

Die Laufzeit ist vertragsabhängig. Üblich ist jedoch eine unbefristete Laufzeit. Viele Bürgschaften – z. B. Mietkautionen, Vertragserfüllungs- oder Gewährleistungsbürgschaften – sind unbefristet, laufen also so lange, bis der Begünstigte die Bürgschaft offiziell entlässt. In manchen Fällen wird eine feste Laufzeit vereinbart. Wichtig: Der Begünstigte entscheidet, wann die Bürgschaft endet – nicht der Versicherungsnehmer.

Für den Abschluss einer Kautionsversicherung muss Ihr Unternehmen grundsätzlich wirtschaftlich stabil sein. Versicherer prüfen vor allem: die Bonität und Kapitalausstattung (z. B. über BWA oder Jahresabschluss), die Rechtsform (meist GmbH, AG oder vergleichbar), ein nachvollziehbares Bürgschaftsvolumen (oft ab ca. 10.000 €). Auch junge Unternehmen können eine Kautionsversicherung erhalten – häufig mit individuellen Konditionen. Je besser die Bonität, desto flexibler die Konditionen.

Die Garantie ist eine selbständige, vom Hauptschuldverhältnis unabhängige Verpflichtung. Bei Bürgschaften wie Avalen besteht sogenannte Akzessorietät, das heißt, sie gelten nur, wenn auch der Hauptvertrag gültig ist. Gibt es diese Akzessorietät nicht, handelt es sich rechtlich um eine Garantie.

Mietverträge sind Dauerschuldverhältnisse, bei denen Ihre Zahlungspflicht als gewerblicher Mieter über einen langen Zeitraum hinweg bestehen bleibt. Mit einer Mietbürgschaft sichern Sie das Risiko beider Vertragspartner ab: das Mietausfallrisiko Ihres Vermieters sowie Ihr Bonitätsrisiko als Unternehmer.

Ein Aval wird häufig genutzt als: Mietaval (statt Barkaution), Vertragserfüllungsaval, Bietungs- oder Garantiebürgschaft im öffentlichen Ausschreibungsbereich.

Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen Partnern.

Wir beraten Sie mit Erfahrung und Expertise.