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Produkte · Kredit­versicherung

Wir packen Ihr Risiko auf breite Schultern.

Ist Ihnen bewusst, dass Sie mit Warenlieferungen auf Rechnung Kredite gewähren?

Was passiert, wenn Ihr Auftraggeber plötzlich nicht zahlen kann?

Eine passende Kredit­versicherung zu finden, ist komplex. Wir klären Umfang, Vertragsinhalte und Partner. Der Weg zur Kredit­versicherung kann einem Labyrinth gleichen — überlassen Sie es unserer Fachkompetenz.

Was Ihnen eine Kredit­versicherung bringt.

Liquidität schützen

Die Kredit­versicherung hält Ihre Liquidität stabil, auch wenn ein Großkunde ausfällt.

Sicherheit bei Wachstum

Wachsen Sie mit Absicherung und ohne Klumpenrisiken.

Bessere Steuerung statt Bauchgefühl

Bonitätsprüfung, Limite und Monitoring für faktenbasierte Entscheidungen.

Handlungsfähig im Ernstfall

Klare Prozesse bei Verzug und Schadenfall. Wir begleiten Sie.

Für wen sich eine Kredit­versicherung lohnt.

Umsatz auf Rechnung

Wenn Sie mit Zahlungsziel liefern und auf Zahlung warten.

Klumpenrisiken

Wenn wenige Großkunden einen erheblichen Teil des Umsatzes ausmachen.

Exportgeschäft

Wenn Sie international liefern und das Ausfallrisiko schwer einschätzbar ist.

Welche Kredit­versicherung passt? Jetzt unverbindlich anfragen.

Was unsere Mandanten sagen.

Frau Renz unterstützt uns im Bereich der Warenkreditversicherung äußerst kompetent. Dank ihrer umfassenden Marktkenntnisse hat sie eine passgenaue Lösung zur Ergänzung unserer Gruppenpolice entwickelt. Besonders schätzen wir die proaktive Betreuung und die konstant hohe Beratungsqualität.

point S Deutschland GmbH, Reifenbranche

Seit dem Wechsel zu Frau Renz fühlen wir uns als mittelständisches Unternehmen hervorragend betreut. Besonders schätzen wir die persönliche und individuelle Beratung – hier ist man keine kleine Nummer, sondern wird wirklich ernst genommen und kompetent begleitet. Frau Renz nimmt sich Zeit, geht auf unsere spezifischen Anforderungen ein und steht uns jederzeit zuverlässig zur Seite. Der Maklerwechsel war für uns definitiv die richtige Entscheidung. Wir fühlen uns bestens aufgehoben und können Frau Renz uneingeschränkt weiterempfehlen.

Kaenguruh Kuvert GmbH, Papierbranche

Häufige Fragen zur Kredit­versicherung

Eine Kredit­versicherung schützt Ihr Unternehmen vor Zahlungsausfällen – zum Beispiel, wenn Kunden nicht zahlen können oder wollen. Versichert werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, je nach Bedarf auch gegen Insolvenzanfechtung oder politische Risiken. Ob Warenkreditversicherung, Top-Up oder spezielle Zusatzdeckungen – wir zeigen Ihnen, was zu Ihrem Geschäft passt. Wichtig: Wir beraten ausschließlich Unternehmen. Für private Kredite gibt es andere Lösungen wie Restschuldversicherungen.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland steigt seit 2021 wieder kontinuierlich an (Quelle Statistisches Bundesamt; www.destatis.de). Das kann für Sie bedeuten, dass Zahlungen Ihrer Kunden verzögert eintreffen oder ganz ausbleiben. Eine Kredit­versicherung schützt Ihr Unternehmen effektiv vor einem möglichen Forderungsausfall. Sie begleicht im Schadensfall bis zu 90% der offenen Forderungen. Zusätzlich hilft Ihnen Ihr Kreditversicherer dabei, dieses Risiko auf ein Minimum zu reduzieren, indem er regelmäßig die Bonität Ihrer Kunden überprüft.

Kredit­versicherungen (auch: Warenkreditversicherungen) sind für alle Unternehmen geeignet, die ihren Kunden Zahlungsziele einräumen – also auf Rechnung liefern – und dabei das Risiko eines Zahlungsausfalls absichern möchten: KMUs, Mittelstand, große Unternehmen und Konzerne, Exportunternehmen und Branchen mit hoher Außenstände-Quote.

Es gilt: Je höher der versicherte Jahresumsatz, desto höher die Prämie.

Der Standard-Versicherungsschutz umfasst den Ausfall von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen, z. B. bei Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit. Versicherte Risiken: Insolvenz des Kunden, Zahlungsverzug (nach vereinbarter Frist, z. B. 60/90 Tage), Verweigerung der Zahlung ohne berechtigten Grund, bei Bedarf und auf Wunsch auch politische Risiken (bei Exporten): z. B. Transferbeschränkungen, Krieg, Enteignung.

Das Kreditlimit ist die Deckungsgrenze pro Debitor, d.h. der Versicherer legt für Ihre Kunden je ein Kreditlimit fest. Es entspricht der maximalen Absicherung pro Abnehmer.

In der Regel werden alle Kunden versichert. Einzelne oder Gruppen können jedoch auch ausgenommen werden.

Die Kredit­versicherung zahlt erst, wenn der Schaden eingetreten ist und geprüft wurde, d.h. die Zahlung nach der vereinbarten Frist und Wartezeit (60 / 90 Tage) nicht eingegangen ist und alle diesbezüglichen Unterlagen geprüft wurden. Die Entschädigung wird dann i. d. Regel innerhalb von 30 Tagen beglichen.

Der Deckungsumfang einer Kredit­versicherung liegt in der Regel bei 85-90% der Schadensumme. Entsprechend liegt der Selbstbehalt bei 10-15%.

Die Kredit­versicherung ist ein Schutz gegen Forderungsausfall: Sie bleiben Eigentümer der Forderung und behalten die Kontrolle über Rechnungsstellung und Mahnwesen. Bei Insolvenz oder Zahlungsverzug tritt der Versicherungsfall ein – meist nach einer Wartezeit (z.B. 60 oder 90 Tagen). Sie erhalten im Schadensfall in der Regel bis zu 90 % der Forderungssumme zurück. Das Factoring bietet Liquidität & Risikoübernahme in einem: Sie verkaufen Ihre Forderungen an einen Factor und erhalten sofort Liquidität (meist 80–90 % der Rechnungssumme). Der Factor übernimmt das vollständige Ausfallrisiko (bei echtem Factoring). Die Risikoübernahme erfolgt sofort beim Forderungskauf – ohne Rückgriff auf Sie bei Nichtzahlung.

Eine Warenkreditversicherung, auch Kreditausfallversicherung oder Forderungsausfallversicherung genannt, sichert die Zahlung von Forderungen ab, die Sie an Ihre Geschäftskunden haben. Der Versicherer begrenzt die Absicherung auf einen individuell vereinbarten Höchstbetrag, den er aufgrund seiner Einschätzung der Zahlungsfähigkeit Ihrer Kunden festlegt. Die Prüfung und Überwachung der Bonität aller Beteiligten durch spezialisierte Risikoanalysten ist daher wesentlicher Bestandteil der Kredit­versicherung.

Güter, die zur Güterherstellung eingesetzt werden und nicht zum unmittelbaren Endverbrauch bestimmt sind, nennt man Investitionsgüter. Dazu gehören Maschinen, technische Anlagen und Fahrzeuge. Die Investitionsgüterkreditversicherung hat ein unkündbares Kreditlimit und versichert meist auch politische Risiken mit.

Eine Kredit­versicherung bietet einen effektiven Schutz vor Forderungsausfällen. Das ist kein Luxus, sondern eine strategische Maßnahme zur Liquiditätssicherung und Risikominimierung – besonders wichtig bei Wachstum, Expansion oder internationalem Geschäft. Unternehmen sichern sich damit nicht nur Liquidität und Wettbewerbsvorteile. Sie eröffnen sich neue Märkte und expandieren sicherer ins Ausland.

Ist das Limit Ihrer Kredit­versicherung zu niedrig, um Ihr Risiko ausreichend abzudecken, können Sie die Lücke mit einer Zusatzdeckung schließen. Sie kann auch von einem anderen Versicherer kommen und über ein kleines Kreditlimit abgeschlossen werden.

Eine Single Buyer Police – auch Einzeldeckung genannt – läuft über einen definierten Zeitraum und dient dazu, Ihre Projektgeschäfte oder wiederkehrenden Geschäfte mit einem einzigen Kunden abzusichern. Mittlerweile gibt es diese Versicherung auch für kleine Forderungsumfänge. Das Kreditlimit ist über die Laufzeit unkündbar.

Wird einer Ihrer Kunden insolvent, kann dessen Insolvenzverwalter unter bestimmten Bedingungen bis zu vier Jahre zurückliegende Zahlungen an Sie zurückfordern. Diese Insolvenzanfechtung ist ein oft unterschätztes Risiko, das Ihre Liquidität erheblich gefährden kann. Eine Anfechtungsversicherung bewahrt sie davor und stellt eine sinnvolle Ergänzung zur Warenkreditversicherung dar.

Ob im Rahmen einer Kredit­versicherung oder unabhängig davon: Informationen über die Bonität und wirtschaftliche Situation Ihrer Abnehmer sind für einen sicheren Handel unerlässlich. Sie werden in Deutschland von einer Reihe großer Auskunfteien zur Verfügung gestellt. Wir beraten Sie dazu gerne.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist von sehr vielen Faktoren abhängig. Ein wesentlicher Absicherungsfaktor ist das Kreditlimit, also der maximale Betrag, den der Versicherer für einen bestimmten Kunden Ihres Unternehmens im Rahmen der Police absichert. Gerne beraten wir Sie umfassend und holen unverbindliche Vergleichsangebote ein.

1. Allgemeine Unternehmensdaten, 2. Umsatzstruktur (Inland/Ausland; B2B / B2C), 3. Offene Forderungen / Debitorenstruktur, 4. Schadenhistorie (falls vorhanden), 5. Gewünschter Versicherungsumfang.

Ja, Tochtergesellschaften können in der Kredit­versicherung mitversichert werden. Allerdings gibt es Ausnahmen bei bestimmten Ländern, z.B. Schweiz oder USA.

Kreditversicherer prüfen die Bonität Ihrer Kunden. Das dient Ihnen als Versicherungsnehmer auch als Frühwarnsystem. Sollte sich die Bonität eines Ihrer Kunden signifikant verschlechtern, kann der Versicherer das Kreditlimit senken oder aufheben.

Der Kreditversicherer unterscheidet zwischen sogenannten benannten und unbenannten Kunden. Benannte Kunden sind diejenigen, für die der Versicherer individuell eine Kreditprüfung durchführt und ein Kreditlimit festlegt. Unbenannte Kunden hingegen können bis zu einem bestimmten Höchstbetrag beliefert werden, ohne dass der Versicherer diese vorher prüft – die Bonitätsprüfung und das Risiko tragen in diesem Fall Sie selbst.

Privatpersonen (B2C) und öffentlich-rechtliche Abnehmer Ihrer Leistungen werden standardmäßig nicht versichert.

Die Kredit­versicherung ist nicht alternativlos, aber sie ist die umfassendste Lösung, wenn Sie systematisch viele Kunden absichern wollen. Alternativen umfassen: Factoring (Absicherung + sofortige Liquidität), Delkredere durch Dritte, Selbstversicherung / Risikorücklage, Bankgarantien / Avalkredite, und Bürgschaften / Sicherheiten vom Kunden. Diese ersetzen jedoch keinesfalls eine Kredit­versicherung.

Der Weg zur Kredit­versicherung kann einem Labyrinth gleichen.

Eine Kredit­versicherung lohnt sich.